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Google plus minus oder: Wieso Google Plus nicht abheben sollte

Freundeslisten, Gruppen, Nachrichtenstrom – Googles Netzwerk bietet alles, was Facebook hat. Es sieht aber eleganter aus. (spiegelonline)

Schon die Beta-Version von Google+ macht einen stabilen Eindruck und enthält praktische Funktionen, die man bei Facebook vermisst.(bild.de)

 Ich bin zuversichtlich, was Google Plus angeht. Der große Ansturm zeigt bereits, in welche Richtung es gehen könnte. Nach so vielen Jahren Facebook, ist es einfach an der Zeit für etwas Neues. (Schicker, Technikchef der Kleinen Zeitung Digital)

Google plus die Machtherrschaft übers Internet

Sensation: Ein neues Social Network von Google steht derzeit im Mittelpunkt, die Menge ist begeistert. Mit Google Plus soll eine Konkurrenz zum Liebling Facebook etabliert werden, mit den sogenannten Sparks, Hangouts und Circles werden Innovationen geschaffen. Derzeit befindet sich Google + noch in Testphase- nur wer eine Einladung erhält, darf sich bei Google Plus ein Profil schaffen. Die Kapazitäten sind noch ausgelastet. Nichts desto trotz gibt uns Google vorab ein Bild des neuen Netzwerks in Form eines Werbevideos:


Quelle: YouTube

Es zieht an. Neues zieht meines Erachtens immer an- es ist die Neugierde nach circa 7 Jahren Facebook etwas anderes zu probieren. Die positive Aufruhr ist groß. So groß, dass vergangenes Wochenende der Server aufgrund zu vieler Zugriffe überlastet war, eine Festplatte voll lief und eine Vielzahl von Spam-Mails zu Folge hatte. Alle reden davon, wie Google dem Zuckerberg Konkurrenz macht. Google Plus hat dies, Google Plus hat jenes. Ich habe mich umgesehen, wie man sich Google Plus vorstellen kann(auf meine Anfrage auf eine Einladung wurde bisher nicht reagiert). Auch wenn binnen kurzer Zeit Google Plus schätzungsweise 10 Millionen Mitglieder erreicht hat und noch in der Testphase steht, scheue ich mich nicht zu behaupten, dass Google Plus seine Messlatte nicht zu hoch stellen sollte. Skepsis meinerseits.

Geht es um Reiseplanung? “Hierfür gibt es Google Maps.”
Du möchtest einen E-Mail-Account? “Check Google Mail!”
Fotos mit anderen teilen? “Das funktioniert mit Google Picasa.”
Ich setze an dieser Stelle den Begeisterungen ein Ende und zeige dem Suchmaschinenbetreiber, der scheinbar keine Ecke des World Wide Web unangetastet lassen möchte, auf, was Google Plus ausnahmsweise nicht gut macht.

Devise: Abmalen

Viel Fantasie scheinen die Google Plus Designer nicht beigesteuert zu haben. Betrachtet man das Layout der Seite, so fällt sofort auf, dass Facebook wohl als Vorlage gedient hat. Die üblichen Statusmeldungen werden in “Streams” umbenannt, der “Gefällt mir”- Button heißt bei Google Plus, [wie beeindruckend], “1+”.

 

 

Quelle: http://taylorholmes.com/wp-content/uploads/2011/07/wall.jpg

Good friend- bad one?

Bei Facebook gibt es die Möglichkeit, Listen (Freunde, Bekannte, Familie etc.) anzufertigen und die Kontakte dementsprechend zuzuteilen. Diese Möglichkeit ist bei Google Plus unumgänglich. Man ist also gezwungen alle Personen in Kreise einzuteilen. “Das mit den ‘Circles’ ist absolut genial. Es kann viel ‘intimer’ kommuniziert werden. Ich muss nicht mehr alle Informationen mit allen teilen, das finde ich positiv”, schreibt Roman Huber, Online Redakteur der Kleinen Zeitung. Es besteht also die Möglichkeit bestimmte Statusnachrichten nur noch gezielt ausgewählte Circles anzuzeigen. Zu Beginn gibt es folgende Gruppierungen: Freunde, Familie, Bekannte und die Option “Nur folgen”, weiter Gruppierungen können hinzugefügt werden. Ich sehe darin eine Schwierigkeit und Aufwand. Es ist sicher nicht immer einfach zu entscheiden, wen in welchen Circle zu fügen. Da sehe ich Facebook weitaus besser organisiert, Gruppen können müssen jedoch nicht erstellt werden. Außerdem sollte man bei der Ausführung von Kontaktverschiebungen innerhalb der Circles vorsichtig sein: Beim Ziehen per Maustaste eines Kontaktes aus einem Circle in ein anderes, wird dieser nicht “ausgeschnitten”, sondern kopiert. Dies kann zu unangenehmen Konflikten führen.

Einer für alle, alle für einen!

Wir lieben sie und verbringen  manchmal stundenlang, uns kuriose Gruppengründungen anzuschauen und beizutreten. Gruppen verbinden Menschen mit gleichen Interessen. Das Profil wird mit gelikten Seiten und Sprüchen geschmückt. Diese Gruppen-Funktion enthält Google + nicht, ein großer Nachteil meines Erachtens.
Sichtbar werden nur die sogenannten Sparks- das sind Feed-ähnliche Seiten, die man mit einem “Interessen hinzufügen”-Button bestätigen kann. Dennoch können keine eigenen Gruppen gegründet und Mitglieder eingeladen werden.

Come, let´s play together!

Für die einen vielleicht sehr verhasst, für die anderen die pure Unterhaltung und der beste Zeitvertreib: Die berühmten Facebook Online-games wie Happy Aquarium, Happy Pets und City Ville ermöglichen auch das Gegeneinander/Miteinander-Spielen. Google Plus hat Spielaktivitäten für ihre Plattform nicht geplant.

Devise: Abschreiben

Typische Funktionen, die Facebook enthält, werden bequemerweise auch von Google + übernommen- Die typische Profilseite mit Alben, Statusmeldungen (hier Streams genannt) und die (Video)-Chatfunktion, hier erweitert mit der Möglichkeit, mit bis zu 10 Personen zu konferieren(Hangouts), die Facebook Places umschrieben in Google Plus Location. Hier jedoch ist es bei Facebook möglich, Freunde an bestimmten Plätzen zu markieren, bei Google Plus ist nur die eigene Position lokalisierbar.

Pro Werbung

Wie oben schon aufgeführt, ist Google eine Art Weltmacht im Internet und in vielen Bereichen vertreten.
Was Werbung angeht, hängt Google Plus noch hinter her. Was Facebook besonders für Werbepartner attraktiv macht ist, dass Werbung personalisiert ist.

Dead Wall

“@Freund: Bring morgen die Hausaufgaben mit!”
“@Schatz: Ich liebe dich!”

Das Posten auf Pinnwänden anderer selbst belangloser Meldungen und beobachten Statusmeldungen anderer gehört zum Alltag eines Facebook-Anhängers. Wer die Einträgen seiner Freunde liebt, dem wird bei Google + etwas fehlen. Hier kann man Postings anderer nur liken oder kommentieren. Das Einbinden von Personen in Beiträgen oder Posten auf andere Walls bleibt weg. Großes Minus.

Fatusch, Fatusch, Fatusch

Google Plus zeigt beim Login alle Kontakte an, die man über verschiedene Google-Dienste hat. Dies kann schnell zum Chaos beim E-Mailversand werden. Jede Mail-Adresse wird als einzelner Kontakt aufgelistet, so dass man eine Liste mit mehreren gleichen Kontakten hat. Vielleicht ändert sich dies in der Testphase noch.

Fazit

Nicht alles Neue ist gut. Meist stecken hinter den Innovationen von Google nur minimale Veränderungen zu Facebook.So bringen Funktionen wie die Circles auch Nachteile mit sich. Sicher sind auch einige positive Aspekte( wie die Hangouts, besserer Datenschutz) vorhanden, jedoch glaube ich auch, dass es dieser Rummel spätestens nach Freigabe des Netzwerks wieder nachlassen wird. Eine Barriere für viele Facebookuser wird die Neuerstellung eines Profils und erneute Suche nach bestehenden Facebook-Freunden sein.
Es bleibt spannend: Zuckerberg vs. Sergej Brin und Larry Page auf in den Agon!

 
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Geschrieben von - Juli 25, 2011 in Uncategorized

 

Der undurchsichtige Mann von Wikileaks: Julian Assange


Er könnte als eine Heldenfigur vom Volk gefeiert werden: Wikileaks-Gründer Julian Assange gibt uns einen kostenlosen Zugang zur Wirklichkeit, stellt uns Informationen, die uns sonst entbehrt blieben, zur Verfügungen und deckt somit vielerlei Skandale auf (Misshandlungen von irakischen Zivilisten; 160 Unschuldige auf Guantanamo; USA lästern über Politiker…). Er öffnet uns bisher verschlossene Türen.

Als Journalist würde man dies als investigativ bezeichnen, Politiker stempeln seine Vorgehen jedoch als „kriminell“ ab. Ich weiß von diesem Mann nur das Wenigste. So macht es Sinn, einen Blick hinter die Fassaden zu schauen. Neue Informationen im Medienrummel  lassen den Mann in einem schlechten Schatten erscheinen. Bisher stand nicht der Gründer im Rampenlicht, sondern vielmehr die Plattform und ihre Enthüllungen fanden großes (Medien-)Interesse. Der übliche Steckbrief sollte uns zu Beginn über den umstrittenen Helden ein Bild geben: Australier, 39, ehemaliger Hacker und Mathematik-,Physikstudent. Dann der Skandal:
Die Verwaltigungsvorwürfe 2010 in Schweden kurz nach den Veröffentlichungen zum Irakkrieg kommen einer Verschwörungstheorie gleich, so Assange-Anhänger. Vorwurf 1: ungeschützter Sex mit einer schlafenden Frau, Vorwurf 2 (einer weiteren Frau): Er hat beim Sex mit ihr den Kondom absichtlich zum Platzen gebracht.Vom Rattenfänger zum Gejagten. Fest steht, dass es zum sexuellen Kontakt zwischen ihm und zwei Schwedinnen kam, alles andere bleibt Spekulation, das Bild des Genies unvollendet. Voraussichtlich Juli werden die Verhandlungen fortgeführt. Bis dahin lebt der Australier in England, wird gezwungen eine elektronische Fußfessel zu tragen und sich täglich bei der Polizei zu melden.

Julian Assange- Batman oder Bane?

We all only live once. So we are obligated to make good use of the time that we have and to do something that is meaningful and satisfying. This is something that I find meaningful and satisfying. That is my temperament. I enjoy creating systems on a grand scale, and I enjoy helping people who are vulnerable. And I enjoy crushing bastards. (Julian Assange,2010)

Er/Wikileaks möchte Geheimnisse aufdecken, die Politik transparent machen, so die Intentionen. Jedoch geben derzeitige Medienberichte über den Gründerstreit zu bedenken, welche Ziel mit Wikileaks verfolgt werden. In einem Artikel auf der Hompage von Zeitonline heißt es:

 Assange, so lesen wir, kann nicht verwinden, dass es da jemanden neben ihm gibt. Er erträgt es nicht, wenn Domscheit-Berg* ebenfalls als Gründer von Wikileaks bezeichnet wird. Sie streiten ums Geld und um Abrechnungsbelege. Assange manipuliert, erzählt Lügen darüber, was andere ihm über Domscheit-Berg berichtet hätten. Schließlich gibt jede Kleinigkeit Anlass zum Streit.

*Ex-Mitglied von Wikileaks

Selbstbewusstsein auf allen Wegen: Assange in Socken zur Polizei

Geht es nun darum, die Macht der Öffentlichkeit an sich zu reißen? Um Aufmerksamkeit und Erfolg oder tatsächlich nur ums Prinzip? Es wird klar, wie wenig wir von dem Mann dahinter, die treibende Kraft, wissen. Ein Blick in die Vorwürfe seitens Domscheit-Berg bringt neue Seiten ins Licht. Zirka ein halbes Jahr nach seinem Ausstieg aus der “gefährlichen Website”  schildert Daniel Domscheit-Berg in seinem Buch “Inside Wikileaks” über seine Erfahrungen. Als er im Jahre 2007 Assange kennen lernte, war er recht positiv beeindruckt: Er beschreibt ihn als einen Mann, “in dem dieses Feuer brannte, für den Ideen und Prinzipien und die Veränderung der Welt zum Besseren alles waren.”
Über Geldfragen waren sich beide jedoch nicht einig. Auch als Mensch blieb Assange für ihn schwer einschätzbar: “Obwohl ich so viel Zeit mit ihm verbracht habe, konnte ich nie sicher sagen, wann er flunkerte und wann er die Wahrheit sprach.” Julian übernahm die Rolle des Dikatators, entschied über alles und gab viele Informationen nicht an seinen Kollegen weiter, so der Ex-Wikileaker. Nun geht er mit seiner Konkurrenzseite OpenLeaks auf Kriegsfuß. Ob der Wahrheitsgehalt dieser Aussagen hoch ist, bleibt ungeklärt. Jedoch bestätigen nachfolgende Quellen genannte Charakterzüge Assange´s: Unter anderem der New York Times und Guardian zufolge, sei Julian ein “Egozentriker”, der nur schwer Regeln einhält. In einem Interview mit der New York Times sagt er überzeugt: “I am the heart and soul of this organization, its founder, philosopher, spokesperson, original coder, organizer, financier, and all the rest,” he said. “If you have a problem with me[...]he should quit.”

Suelette Dreyfuss arbeitete gut 15 Jahre mit Assange zusammen. Heute ist sie Journalistin, Autorin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität von Melbourne. Um die Batman-Metapher aufzugreifen, so bringt sie es mit einer Beschreibung auf den Punkt:

[...]Es gibt Idealisten und Kriminelle. Es gibt private Hacker und jene, die im Auftrag eines Unternehmens oder einer Regierung handeln. Es gibt Gute und Böse.

Auf die Frage, ob Julian nun gut oder böse sei, gibt es keine klare Antwort. Vielmehr betont sie seine positive Zielstrebigkeit und sein Durchhaltevermögen. Sie erzählt, dass Assange zu Hackerzeiten unter dem Pseudonym Mendax bekannt, ein Mensch mit einem ausgeprägten Unrechtsempfinden und Entschlossenheit.

Einen positiven Eindruck über den Wikileaks-Gründer hinterlässt auch Vaughan Smith. Er ist Inhaber eines Londoner Club, in dem sich zu schwierigen Zeiten Assange oft herumtrieb. In einem Interview mit Zeitonline spricht er darüber, wieso er Assange zur Seite steht:

Die Presse ist viel mehr Schuld daran, dass hier das Bild eines Mannes gezeichnet wurde, der aussieht wie ein machiavellistischer Internet-bin-Laden, der aus dem Versteck heraus seine Fäden zieht. Das Bild wurde gemalt und ausgeschmückt, weil es so schön ins Klischee passt. Doch mit der Realität hat es nichts zu tun.

Assange- Batman oder Bane?
Egoist, Vergewaltiger, Diktator- die Medien machen ihn zum Antihelden. Es könnte durchaus sein, dass mit den Skandalvorwürfen letztlich nur journalistische Arbeit nachgegangen wird, um den Becken der Sensationslust aufzufüllen. Viel mehr ist festzuhalten, dass Assange nicht bedingt eine weiße Weste zu tragen scheint und sich bewusst in der Öffentlichkeit eher in den Hintergrund bewegt.
Es heißt ja stille Wasser sind tief…

 
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Geschrieben von - Juli 12, 2011 in Uncategorized

 

Lass dich inspirieren: Social Shopping mit Brigitte

Lass Dich inspirieren!

Vor allem Frauen haben es nicht einfach- jeden morgen müssen neue Looks aus dem Kleiderschrank zusammengestellt werden. Das T-Shirt mit der Hose? Diese Ohrringe dazu?

Jetzt reicht ein Mausklick auf shopping.brigitte.de aus, um sich Kopfschmerzen und Zeit zu sparen: Ab sofort hat Brigitte ein neues Partnertool von Shopstyle, einem internationalen Social- Shopping Portal, auf ihrer Webseite, das es ermöglicht, eigene Looks zu kreieren und andere zusammengestellte Styles anzuschauen und zu bewerten.

Brigitte.de ist eine erfolgreiche Webseite für Frauen, welches Informationen zu vielen Themen bietet, unter anderem Mode, Kosmetik, Kultur und Reisen. Zusätzlich bietet das Onlineportal einen Shoppingbereich für Kunden.

Mit dem neuen Tool sollen Nutzerinnen sich inspirieren lassen und “einen neuen und interaktiven Umgang mit Mode und aktuellen Trends” ermöglichen, schreibt guj.de zu dieser Erweiterung.
Um sich die fertigen Looks anzuschauen, bedarf es keinerlei Umwege. Man bekommt verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Die internen Brigitte-Looks, ein Button zu den neusten Looks von Usern und schließlich noch die Looks, die bisher am besten bewertet wurden. Sehr vorteilhaft stellt Brigitte neben den angeklickten Looks eine Preis- und Markenliste zusammen, falls Interesse zum Kauf besteht. Hier aber zum Nachteil: bei solchen Preisen haben Studenten und Hartz4- Empfänger Grund gleich zweimal zu schlucken: kaum bezahlbar. Dies dürfte nicht überraschen, denn “zur Auswahl steht ein umfangreiches Sortiment an Kleidung und Accessoires von mehr als 1.300 Marken aus verschiedenen Online-Shops”, darunter Designerkleider von Gucci, Chloé und Dolce & Gabbana.

Eigenen Look erstellen

Wie üblich, kann nichts bewegt werden, ohne vorher eine Anmeldung bei der jeweiligen Seite abzuschließen- auch bei dem Onlineauftritt des Modemagazins Brigitte. Hierzu werden allgemeine Daten(Nickname, Vollständiger Name, E-Mailadresse) vom User verlangt. Ohne Bestätigungsmail kann man sich gleich an die Zusammenstellung seines favourite Looks machen.

Dazu gibt es(siehe Bild ) eine vielfältige Zusammenstellung von Kleidern, Accessoires,Taschen, Schuhe und  Beautyartikel, die auf dem linken Bereich der Seite angezeigt sind. Mit der Maustaste lassen sich einzelne Stück auf die mittlere Seite, das “bemalbare” Blatt, ziehen. Dazu kann man sich mit Specialtools wie “in den Hintergrund/Vordergrund stellen” betätigen und so individuell die Seite gestalten. Anschließend speichern und warten, wie es anderen gefällt-Hierzu gibt es ein Bewertungsschema(3 Herzen: gut, begehere, lieben- “schlechte” Outfits scheinen ausgeschlossen zu sein).
Wer ungern ehrenamtlich Zeit hergibt, sollte sich bewusst sein, dass diese Teilnahme ein Gewinnspiel impliziert: Es findet ein Stylewettbewerb mit dem Thema “Sommerfest” statt. Die drei schönsten Outfits werden mit einem Gutschein von Stylebop im Wert von je 500 Euro belohnt. In der Vorauswahl wählt die Redaktion von Brigitte die 10 schönsten Outfits aus, in der Endrunde entscheiden schließlich die User. Jedoch ist hier fraglich, ob das Endergebnis auf fairer Basis entsteht, wenn man seinen eigenen Look durch verschiedenen Internetzugängen mehrmals bewerten kann.

Fazit

Zugegeben: als Frau zieht es durchaus an, mit Kleidungsstücken und Accessoires um sich zu werfen und frei nach Wahl einen eigenen Look zu erstellen. Seien wir jedoch realistisch: Sich mit den vielen teuren Designerstücke zu beschäftigen führen zum Ende zu nichts als einen erhöhten Blutdruck vor lauter Euphorie und schließlich zur Erkenntnis, dass 440,59 Euro für das Outfit exklusiv der Schuhe(meine Kreation: http://shopping.brigitte.de/action/partnerSingleLook?id=3374711) über das Budget hinaus gehen.
Sinnvoll zum Zeitvertreib und Inspiration, sich was aus denen im Kleiderschrank verfügbaren Stücke zusammen zu stellen.

 
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Geschrieben von - Juni 28, 2011 in Uncategorized

 

Facebook integriert im TV

Frankreich lässt Grüßen: Einschränkung der Werbefreiheit

Im deutschen Grundgesetz wird die Freiheit auf wirtschaftliche Leistungen aufmerksam zu machen, die Werbefreiheit, in verschiedenen Artikeln(2, 12, 14) gewährleistet. Natürlich werden hier auch Grenzen gesetzt, beispielsweise bei Verletzung der Menschenwürde. Betrachte man Regelungen diesbezüglich in anderen europäischen Ländern wird deutlich, dass die Beschränkungen zur Werbefreiheit deutlich strenger gezogen werden. Jetzt wurde in Frankreich an alle Rundfunkanstalten ausdrücklich ein Verbot gesetzt, Worte wie „Facebook“ und „Twitter“ zu erwähnen. Werbungen für kommerzielle Dienste sind laut Frankreich in Nachrichtenprogrammen demnach untersagt. Diese Schleichwerbung sei „nachteilig für alle Konkurrenten, die dann ein ähnliches Recht für sich beanspruchen können“, heißt es. Betrachte man unser Nachbarland in Hinblick auf die Konvergenzvorgänge, so verwundert ihre Maßnahme nicht. Seit 2009 existiert eine spezielle Behörde, die gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorgeht: die Haute Autorité pour la diffusion des oeuvres et la protection des droits sur l’Internet(= Hadopi) Seit Oktober diesen Jahres hat die Kontrollbehörde bereits 400 000 Verwarnungen wegen Urheberrechtsverletzungen an Internetuser verschickt.Bei einer weiteren Verwarnung drohen solchen Nutzern bis zu einjährige Sperren des Internetzugangs.Senator Michel Thiollière, Mitglied des Hapodi-Gremiums, findet: „Das Internet ist eine fabelhafte Sache, aber es braucht Regeln, wenn die Nutzer auch künftig darüber Videos, Songs oder Computerspiele abrufen wollen“.
Die Rundfunkanstalten reagieren auf dieses Verbot unterschiedlich: Das staatliche Fernsehen France Télévision möchte künftig darauf achten „nicht mehr diese zwei Marken zu nennen, weder innerhalb eines Beitrags noch im Laufe von Diskussionen und Moderationen(…)”
Der Chef des privaten Nachrichtensenders iTele, Albert Ripamonti, sieht dies jedoch anders. In einem Interview mit der Website Ozap sagt er:

 Twitter und Facebook sind ganz normale Medien.Wir werden sie genauso wie andere Medien weiterhin als Quellen zitieren.

Trend: Social Networks integriert im TV

Sowohl im In- als auch im Ausland scheint es zum Trend geworden zu sein, auf Social Networks, vor allem Facebook, zu verweisen.Weltweit wird auf diese Methode der Schleichwerbung zurückgegriffen. Vor allem überraschend sind TV-Sender im arabischen Raum, Nachrichten geprägt von Revolutionen und gesellschaftlichen Umbrüchen, die kaum Sendungen ohne einen Facebook-Verweis veranstalten. Das Network stellt dort bereits ein wichtiges Instrument dar. Es geht um viel mehr als Kontakte zu knüpfen und auf dem Laufenden über das Leben anderer gehalten zu werden.

http://english.aljazeera.net/programmes/witness/2011/02/20112181938841767.html

Menschen, vor allem Jugendliche, werden dazu aufgerufen, für Rechte zu kämpfen- aktiv zu werden. Demonstrationsaufrufe über die Plattform gewinnen viel mehr an Bedeutung und werden zum Mittel zur Macht. Mit Verweisen bestimmter (politischen)Diskussionen und Links ist demnach der „Facebook-Ausbruch“ in Nachrichtensender nicht sonderlich verblüffend. Auch in den USA ist der Trend das Social Networks in Fernsehen einzubinden bereits Gang und Gebe. Facebook Nutzer werden beispielsweise dazu aufgefordert, Fragen zu einer bestimmten Sendung zu stellen, die dann live im TV beantwortet werden.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1362668/Noch-mehr-Geld-fuer-Griechenland

(siehe 12:20 min.)

Ein Screenshot mit Name, Foto und Thread werden in der Sendung aufgezeigt. Interaktivität auf neuem Niveau wird zu Stande gebracht. Solche Verbindungen zwischen Facebook und TV scheinen sich auch langsam in D zu etablieren.Hier eine interessante Form von Werbung für Facebook auf dem privaten Sender RTL:

http://www.youtube.com/watch?v=rnWxs0E1zmE&feature=player_embedded

Es ist wirklich überraschend, dass ein Facebook-Logo am Ende einer Kaffeewerbung eingeblendet wird.
Nach Angaben des Trendreports der PR-Agentur Musiol Munziger Sasserath verweisen rund 65 Prozent der Marken im TV-Spot jedoch auf ihre eigene Website, nicht auf Facebook.

Mit Facebook nach oben?

Wie zu Beginn bereits festgestellt werden in Deutschland rechtlich keine Verstöße mit solchen Facebook-Television- Verbindungen ausgelöst. Vorteile für Unternehmer sind mit dieser Methode offensichtlich vorhanden: Junge Leute werden auf Sendungen aufmerksam gemacht, das Interesse wird geweckt. Selbst die klassische „tagesschau“ wirkt plötzlich modern und erreicht evtl. ein breiteres Publikum, vor allem durch Facebook-Auftritte und die dazugehörige Eigenwerbung in der Sendung. Jedoch darf nicht Frankreichs Argument aus dem Licht gerückt werden. Durchaus könnte man meinen, andere Plattformen, die es noch nicht auf den 10-Meter-Brett geschafft haben, werden vom Facebook-Boom aus dem Wettbewerb gedrängt. Nach Facebook folgt Twitter, ferner scheint die Liste leer.Durch das Verweisen in anderen Medien auf die Erfindung Zuckerbergs wirkt das Machtmonopol stetig größer zu werden.
So heißt es in einem Kommentar zu einem Artikel des Verweis-Verbots auf der ZDF-Homepage:

Twitter und Facebook oder hierzulande auch *VZ bilden ein Oligopol, was durch den beschränkten Wortschatz, der auch durch die Medien mit Phrasen wie “Folgen Sie uns auf Twitter!”, gefördert wird(…) (André Wendt)

Auch ist fraglich, inwieweit das öffentlich-rechtliche Fernsehen seine Seriosität beibehält, wenn ständig Social Networks erwähnt, eingebettete Videos, Links und Beiträge gezeigt und damit Schleichwerbung gemacht wird.

 
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Geschrieben von - Juni 24, 2011 in Uncategorized

 

Ebay strukturiert um: einheitlicher Provisionssatz plus Imagewechsel gleich Kundenabgang?

Etwas skeptisch werde ich schon, wenn ich mir die neue Kostenstruktur bei Ebay anschaue: der weltweit bekannteste Kleinanzeigenmarkt scheint mit 850 Millionen Euro Umsatz nicht zufrieden zu sein und steigert die Provisionskosten. Gegenwärtig gilt die Regel: Bei einem Verkauf bis zu 50 Euro, zahlt der Versteigerer 8 Prozent Provision an Ebay. Auktionen, die zwischen 50,01 und 500 Euro enden, werden 5 Prozent des Verkaufspreises zuzüglich 4 Euro berechnet und bei Verkaufserlösen über 500 Euro, entstehen zwei Prozent Provision plus 26,50 Euro. Ab dem 13. Juni wird ein „einfacheres“ System eingeführt: unabhängig vom Verkaufserlös gehen 9 Prozent Gebühren an Ebay. Der Clou: dies gilt nur für Privatverkäufer. Genau die Privatverkäufer, die Ebay erst hat so mächtig werden lassen. Aber hier scheint auch das Prinzip zu gelten: Geschäft ist Geschäft. Immerhin sind Verkäufer von Handyverträgen, Fahrzeugen und Inseraten von der neuen Regelung ausgeschlossen und die Höchstprovision liegt bei 45 Euro. Dennoch stelle ich mir die Frage, wieso Ebay trotz großen Erfolgen es für notwendig hält, einen größeren Anteil am Gewinn haben zu müssen? Schließlich ist gerade dies der Vorteil an (Online-)Flohmärkten: man kann alles loswerden, was seit Jahren zu Hause sinnlos rumliegt und etwas dazuverdienen. Betrachte man jedoch nun, wie hoch Gebühren beim Verkauf bei Ebay anfallen, wenn man alles „richtig“ machen will? Ein von Ebay kostenlos hochgeladenen Foto reicht schließlich nicht aus, um den Kunden das Angebot attraktiv zu machen. Auch die Special-Effects a la Untertitel und Galerie Plus sind je nach Artikel kostenpflichtig. Ein Beispiel: Bei meinem letzten Verkauf von einem Buch über Gesundheit musste ich schlucken, als ich die Schuldensumme an Ebay per Mail bekam. Verkaufserlös: 4,50 Euro; Schuldensumme(Brutto): 0,36 Euro Provision(relativ gering) + 0,65 Euro Einstellungsgebühr macht einen Rest von 3,49 Euro. Fairerweise muss ich auch erwähnen, dass Ebay öfter Angebote macht und an bestimmten Tagen der Verkauf kostenlos ist. Dass Ebay Vor-und Nachteile für den Verkauf hat ist offensichtlich.

Image ist alles

Es scheint Ebay weniger um die Finanzen zu gehen, betrachte man ihre derzeitigen Aktivitäten: sie wollen ihr Image einer typischen Gebrauchtwarenbörse loswerden und starten bald eine neue Kampagne unter dem Motto “Mein Ein für alles.“ Ziel ist ein „Einkaufsuniversum“ zu werden.
Herbert Braun von der Zeitschrift CT, zu Gast bei DRadio Wissen, weiß:
„Sie versuchen sich stärker zu positionieren als Vermarktungsplattform für professionelle Händler.“ Somit wird der Privataktionär immer mehr in den Hintergrund gerückt, „3-2-1- meins“ war einmal. Die Privatverkäufer auch? Für Braun steht fest: Ebay macht diese Provisionserhöhung vor allem deshalb, weil sie es sich leisten können. Schließlich gelten sie als Monarchen im Bereich der Onlineverkaufsplattformen. Dass sie einen beliebten Ruf bei Internetuser haben, beweist auch der Spiegel mit Zahlen: immerhin 14, 5 Prozent ihrer Online-Zeit verbringen die Deutschen beim Wetteifern, Hoffen und Bangen. So schreibt ein treuer Mitglied dem Online Focus:

Ich kaufe schon seit Jahren über eBay, der Einkauf hat sich fast immer gelohnt. Negative Erfahrungen habe ich so gut wie keine. Wenn man Vorsicht walten lässt, sich das Verkäuferprofil ansieht, die Kommentare liest, einen zusätzlichen Sicherheitsschlüssel für eBay und PayPal benutzt (entspricht dem TAN beim Bankensystem) ist man besser abgesichert als beim Einkauf über manche Webseiten

Zwischenstopp Kritik. Schließlich wissen wir auch, dass in den letzten Jahren Ebay immer öfter von Mitgliedern kritisiert wurde. 2008 sorgte es für Aufruhr, als ein neuer Bewertungsprofil, das keine negative Kritik erlaubt, eingeführt werden sollte: in den USA wurde es übernommen, Deutschland hat sich noch nicht daran angeschlossen.
Auch „Rachebewertungen“, der harte Umgang mit kleinen formalen Verstößen und Fakeprofile, die die Preise in die Höhe treiben sind Themen, die in Foren diskutiert werden.

Ob Ebay genauso viele Vorteile dem Verkäufer wie dem Käufer entgegenbringt, sei mal dahin gestellt. Aussagen zur  Kundenstruktur können spätestens dann gemacht werden, wenn Ebay im neuen Licht auftritt. Wer sich ganz den Provisionen entziehen will, sollte Artikel in lokalen Kleinanzeigen( auch im Net vertreten) zum Verkauf stellen, diese sind meist kostenlos. Außerdem scheinen neue Verkaufsbörsen den Onlinemarkt zu betreten:
Das jüngste Portal Flip4New aus Frankfurt kauft alle möglichen Elektrogeräte, unabhängig vom Zustand, an(Handys, Digitalkameras, MP3-Player etc.). Im Gegenzug erhält der Kunde Bargeld, einen Gutschein oder ein Neuprodukt. Der Vorteil: der Kunde muss nur wenige Daten über den abzugebenden Artikel geben und erhält sofort die Info, wie viel Geld er damit verdienen kann. Auch das Warten, Bearbeiten, Fotografieren und Beobachten fielen weg.
Neue Konkurrenz für Ebay?

 
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Geschrieben von - Mai 30, 2011 in Uncategorized

 

Mehr Aufmerksamkeit durch Planking

1. Lege dich an einem frei auserwählten Ort auf den Bauch und richte Arme und Beine stromlinienförmig an deinen Körper.

2. Halte dieses Szenario mit einem Foto fest und lade es bei Facebook hoch.

Planking-Beispiel

Planking-Beispiel

Mit diesen Regeln wird ein neuer Trend weltweit gesetzt, das in erster Linie den Spaßfaktor unterstreichen soll: das Planking. Dies mag auf den ersten Blick etwas kurios klingen, der Clou bei diesem Spiel ist jedoch, sich an den ungewöhnlichsten Plätzen zu „legen“.
Autos, Straßenschilder und Bürotische gelten bereits als klassische Beispiele betrachte man zahlreiche  anerkannte Planking-Fotos von Orten mit nicht geringen Gefährlichkeitsgrad.
Es gilt demnach die Devise: Je verrückter die Idee, desto größer die Anerkennung der anderen Planking-Anhänger.

Die Innovation australischer Studenten brachte am vergangenen Samstagabend jedoch ein Todesopfer: In Brisbane verlor der 20-Jährige Acton Beale, bei dem Versuch ein Planking-Foto auf einer Balkonbrüstung im 7. Stock zu erstellen, das Gleichgewicht und stürzte in den Tod, berichtet die britische Tageszeitung Daily Mail. Zu diesem Zeitpunkt stand Acton laut Presse unter Alkoholeinfluss.
Nun wird in Foren über die umstrittenen Gefahren des Plankings diskutiert. Auf der offiziellen Facebook-Seite Planking Australia äußert sich die Userin Megan McKeow folgend: „You can’t blame planking and this page for his death.It was a terrible tragedy but people are responsible for their own actions.He chose to plank on a balcony railing 7 story ups while intoxicated…..”
Auch andere Plankinganhänger halten dieses Spiel für harmlos und sehen die Verantwortung beim Individuum. Hamish Paterson, ein besonders aktiver Fan der Seite, versteht Planking als reinen Spaß, fügt aber hinzu, man müsse gesunden Menschenverstand beibehalten.
Den Spaßfaktor sehen die Polizisten von Queensland in diesem Spiel nicht. Bereits Tage zuvor wurde ein Mann beim Planking auf einem Polizeiwagen erwischt und erhielt demzufolge eine Anklage. Jegliche Verschärfungen bezüglich des neuen Trends sind nicht abzusehen. Jedoch hoffe Polizeisprecher John-Paul Langbroeck  auf Verantwortungsgefühl bei den Aktiven: „Die Leute müssen verstehen, dass es nicht der Job der Polizei oder Notdienste ist, sie aus unheilvollen Situationen zu retten“.

Die Frage, die sich stellt ist, wieso sich Menschen  Gefahren aussetzen, um schließlich ein Foto von vielen zu vertreten? Es scheint, dass Anerkennung und Aufmerksamkeit durchaus relevante Größen hierbei sind.
So schreibt der Spiegel: „Wer aus der Masse herausstechen will, glaubt immer öfter, ein immer ungewöhnlicheres Planking bieten zu müssen. Das reizt vor allem das Klientel der vornehmlich Testosteron-gesteuerten, pubertär bedingt Teil-enthirnten Kids, die sich auch von “Jackass” oder “New Kids” gern einmal zu Höchstleistungen der Selbstgefährdung und Selbstverletzung inspirieren lassen.“
Blogger Stephan Gemke erläutert in seinem Artikel: Aufmerksamkeit ist knapp, aber jeder will sie welche Bedeutung das Internet via Social Communities und Blogs etc. dabei spielt. Es ginge darum, dass Menschen Beachtung suchten und das Internet indes einfache Instrumente sind, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu ist anzumerken, „dass immer mehr Tabus gebrochen werden müssen oder man sich immer engagieren muss, um nicht in der Menge an Skandalen bzw. in der Menge der engagierten Menschen unterzugehen.“

Trotz der Tragödie um den jungen Australier, scheint der Trend anzuhalten: bereits von 120 323 Personen wurde die Seite „Planking Australia“ geliked. Auch in Deutschland scheint die skurrile Idee des Planking seinen Platz gefunden zu haben(Planking Germany). Die Regeln scheinen sich jedoch seither etwas geändert zu haben. Nun heißt es zusätzlich: Be safe! Be creative not dangerous!

Siehe auch:
http://de.nachrichten.yahoo.com/planking–internet-ph%C3%A4nomen-fordert-erstes-todesopfer.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,762633,00.html
http://www.facebook.com/pages/Planking-Australia/147452668649160

 
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Geschrieben von - Mai 16, 2011 in Uncategorized

 

Über die Vorteile des Neuen Mediums

Im Facebook existiert ein Link-Button zur Gruppe: „Wikipedia und Google ersetzen mein Gehirn“-eine durchaus berechtigte Gruppengründung, wie ich finde, beobachte man mich im Umgang mit Recherchearbeiten. Gut, dass es online noch keine versteckte Kamera gibt, die alle Suchanfragen unter deinem Vor-und Nachnamen auflistet und der virtuellen Welt zur Schau stellt. Eine Bloßstellung.
Worauf ich jedoch hinaus will, ist wie viele Möglichkeiten uns das neue Medium Internet bietet. Fast täglich werden uns Innovationen, wie neue Plattformen oder erweiterte Dienstleistungen, die uns das Leben vereinfachen sollen, vorgestellt. Wozu Briefe schreiben, wenn es doch Facebook gibt, wieso sich über hohe Telefonrechnungen ärgern, wenn Skype teilweise kostenlose Dienste bereithält?
Und heute erfahre ich, dass gar der tägliche Gang zum Supermarkt in Verbindung mit überfüllten Parkplätzen und Kassen, dem CO2-Austoß und das desinteressierte Hauchen  von  Bitte und Danke des Kassierers  bald Geschichte sein werden. Die Lösung: Online-Shopping! Supermärkte wie Kaiser und Rossmann liefern bereits Lebensmittel gegen Aufpreis direkt vor die Haustür.
Dies stellt nur ein Bruchteil der Vorteile des Neuen Mediums dar. Medienwissenschaftler wissen dies.

Doch nun bin ich auf etwas gestoßen, was meine Erwartungen gänzlich vollenden: es existiert tatsächlich ein Bewertungsportal für Ärzte!
Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Zahnarztbesuch in meiner Gegend vor vier Jahren.  Neben der mangelnden Hygiene war ich vor allem von der Kompetenz der Ärztin verärgert und habe diese schlechte Erfahrung unverzüglich allen Menschen meines Bekanntenkreises mitgeteilt. Es wurden jedoch mehrere Quartale überschritten, bis ich schließlich einen passenden Zahnarzt finden konnte. Und wer bitteschön erfreut sich nicht über viele Besuche beim Dentisten?!
Nun habe ich die Möglichkeit einen Großteil der Menschheit vor sinnlosen Besuchen bei Ärzten zu warnen und ihnen das Geschenk Zeit und die Ersparung von hohen Blutdruckwerten durch ein paar Mausklicks zu bieten.

Hoch lebe das Projekt von der AOK und Barmer GEK, die allen, unabhängig von der Versicherung, die Möglichkeit bieten, Ärzten eine „Diagnose“ zu erteilen!
Hoch lebe das Internet!

 
2 Kommentare

Geschrieben von - Mai 11, 2011 in Uncategorized

 
 
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